Kavkas Fußballtempel, eine Canon 7D und ganz viel Vuvuzela
Während der WM bin ich hin und wieder in Hamburg. Kleine MAZen für den Jugendsender-formerly-known-as-Musiksender MTV drehen. Eine wahre Herausforderung für mein frisch zusammengestelltes VJ-Set mit der Canon 7D.
Wobei: Irgendwie geht das schnelle Drehen mit der DSLR. Sorgen macht mir derzeit der Ton. Obwohl der Zoom H4N ein fantastisches Gerät ist, ist das Arbeiten unter VJ-Bedingungen damit ein Fluch. Während des Filmens ein zusätzliches Gerät bedienen, ok, das haut noch so hin. Aber beim Schnitt ist Geduld gefragt - ein Umstand, der unter Zeitdruck den Nikotinkonsum drastisch ansteigen lässt.
Was besonders ärgerlich ist: Das Synchronisieren des externen Sounds mit den Canon-Videoclips. Zwar gibt es für Premiere mittlerweile eine (Beta-)Version von PluralEyes, das überall angepriesene automatische Synchen der Clips funktioniert leider mäßig bis gar nicht. Und wenn, dann dauert die Automatik unverhältnismäßig lange. Meine Konsequenz: Ich synchronisiere wieder von Hand, das geht deutlich schneller.
Für den szenischen Einsatz, also von Werbeclip bis Doku-Film, mag PluralEyes hinhauen. Den Rechner über Nacht alle Clips durchackern zu lassen, ist bei derartigen Produktionen weniger ein Problem. Je aktueller der Dreh, desto nerviger wird es aber.
Ich bleibe am Ball und werde weiter am Workflow schrauben.
Achja: Markus Kavka ist tatsächlich sehr klein. Und Vuvuzelas gehen mir seit dem letzten Dreh (Sendung heute abend) gehörig auf die Familienjuwelen.
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