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Crash Boom Bang mit der AR.Drone

Filmaufnahmen aus der Luft - Dank der AR.Drone von Parrot ist dieser feuchte Traum eines jeden Filmemachers in greifbare Nähe gerückt. Wer das "fliegende Auge" noch nicht kennt: Die Drone ist ein Quadrocopter, vier Motoren halten das Ding in der Luft und ermöglichen halbwegs sanftes Manövrieren. Gesteuert wird die Drone mit Apple-Mobilgeräten (iPod Touch, iPad oder iPhone) über das Display. Eine Kamera an der Drone-Front (mit 640x480 bei 15fps) dient dabei als verlängerter Cockpit-Ausblick.

Die Drone, mit 299 Euro kein Schnäppchen-Gadget, wird übrigens bei dem großen Elektromarkt mit S am Anfang in der Konsolen-Ecke verkauft. Denn genau dieses Einsatzgebiet strebt den Erfindern vor: Spiel und Spaß. Der Namensvorsatz AR für Augmented Reality sagt alles. Leider gibt es im App-Store noch keine passenden Spiele.

Zurück zum Filmen:

Zwar verfügt die Drone an der Unterseite über eine zweite Kamera (mit lächerlich geringer Auflösung von 176x144), diese ist aber nur für die Flugstabilisierung gedacht. Das Mitschneiden der Aufnahmen der Kameras wäre technisch möglich, aber ist von Seiten Apple nicht erlaubt und deshalb in der offiziellen App keine Option. Abhilfe könnte in Zukunft der Cydia-Store bringen: Drone-Hersteller Parrot hat ein SDK veröffentlicht und erlaubt jedem findigen Programmierer, eigene Apps zu erstellen.

Achja: Mit Android-Geräten hebt die Drone nicht ab. Einfacher Grund: Die Drone baut ein WLAN-Ad-Hoc-Netzwerk auf, in welches sich z.B. das Steuer-iPhone einklinkt. Androids haben damit noch Probleme...

Wer also seine Kunstflüge für die Nachwelt erhalten will, muss ein externes Aufzeichnungsgerät an die Drone basteln. Und hier beginnt der Spaß.

Die Drone hat ein Eigengewicht von 400 Gramm (mit Verkleidung). Zwar startet die Drone mit z.B. einer Flip-Kamera, das verhältnismäßig große Gewicht dieser macht aber ein gefahrloses Steuern unmöglich. Zudem ist die Positionierung der Kamera wichtig: Unterhalb der Dronen-Verkleidung sitzt die wichtige Stabilisierungkamera, die nicht verdeckt werden darf. Eine seitliche Positionierung bringt ebenfalls nichts: Zum einen ist die Gefahr groß, dass die Rotorblätter einschlagen, zum anderen wirkt sich jede noch so kleine Veränderung der Gewichtsmitte katastrophal auf den Flug aus.

Als kleines Negativ-Beispiel hier ein Versuch mit einer GoPro, die zwar mittig auf der Verkleidung angebracht war, aber für einen starkenRechtsdrall sorgte.

 

 

Eine gute Alternative könnte eine Guncam sein: Klein, ordentliche Qualität und federleicht. Sobald die Guncam im Büro eingetrudelt ist, neue halsbrecherische Flüge über den Hof der Garage Bilk :-)

 

Quo vadis, Webvideo? (2) - Progressive Videojournalism

Video ist Bewegtbild. Ob nun auf dem Flachbildschirm im Wohnzimmer, im Kinosaal oder auf dem Laptop-Bildschirm. Doch was wäre, wenn Video nicht mehr nur ein monomediales Erlebnis sein könnte - sondern ein sich stetig weiterentwickelnder Prozess? Ein Stück mediale Wirklichkeit, die zu leben beginnt?

Ein typischer Arbeitsablauf im Alltag eines VJs sieht wie folgt aus: Thema recherchieren, Drehplan anfertigen, Drehen, Schneiden, Publizieren. Dieser grobe Ablauf hat sich für alle Ausspielkanäle kaum geändert. Es ist das, was ich gemeinheim "Web-TV" nenne: Eine systemimmanente Linearität im Bewegtbild.

Brechen wir diese Linearität auf und befreien Bewegtbild aus dem selbstgewählten Käfig!

Im linearen Videojournalismus würde der Produktionsprozess nach dem Publizieren (Online stellen) sein Ende finden. Zwar wird das Video kommentiert, in einen Text eingebunden, verlinkt, bei Facebook ge-liked - aber es bleibt ein fertiges Produkt.

Im non-linearen Videojournalismus - oder an Jeff Jarvis angelehnt - Progressive Videojournalism - beginnt die wahre Arbeit erst nach dem Publizieren: Hinweise aus den Kommentaren führen zu einer Vertiefung der Geschichte, es tauchen neue Gesichtspunkte auf, die ins Video einfließen.

Beispielablauf aus dem News-Alltag: 

  • Rohversion mit minimalen Schnitten online stellen (Version 1)
  • Erste finale Version, geschnitten, z.B. mit Off-Text Version 2)
  • Neue Entwicklungen im Newsfall ergänzen Version 2 (Version 3)
  • Nutzer beteiligen sich an der Diskussion zum Video (Version 4)
  • usw.

Die aktive Weiterentwicklung dieses konkreten Bewegtbild-Rohbaus erfolgt also erst mit Version 4, wenn die Nutzer aktiv einbezogen werden.

Natürlich bedeutet diese Arbeitsweise mehr Kosten, natürlich mag diese Vorgehensweise auch für die Nutzer noch ungewohnt sein - weil es sich beim Bewegtbild bis dato um ein eher einseitiges Medium gehandelt hat. Der Blick nach YouTube zeigt aber, dass die interaktiven Möglichkeiten angenommen werden und bereichernd sein können: Googles Videoportal erlaubt das Kommentieren im Video selbst, das Erstellen von Video-Kommentaren zu einem bestimmten Video etc.

Achja: Wer im Netz nach journalistischen Beispielen für obiges sucht, wird nicht fündig. Schade.

Boxee, das Apple TV und Google TV für zwischendurch

Google TV scheint vor dem Marktstart zu scheitern, und bei Apple scheiden sich sowieso die Geister. Wer aber auf multimediales Vergnügen im Wohnzimmer nicht verzichten oder nicht bis Ende des Jahres warten will, der kann schon jetzt sein Internet-Heimkino aufsetzen. Eines der spannendsten Projekte dazu ist Boxee. Die Software verwandelt nahezu jedes neuzeitliche Computersystem in einen HTPC, also eine Multimedia-Abspielstation für gepflegte Filmabende.

Boxee ist nicht neu, seit Januar in der Betaphase und zunehmend stabiler. Boxee basiert auf dem bekannten XBMC, einer Multimedia-Oberfläche für die damals leicht zu knackenden Xboxen (Version 1!!!!) von Microsoft. Wie Boxee funktioniert? Den Beta-Client auf das eigene System (OSX, Windows, Linux) ziehen, installieren und ruckzuck konfigurieren. Nach wenigen Handgriffen hat die Oberfläche Zugriff auf Heimnetzwerk, samt Netz und Festplatten mit den hoffentlich legal erstellten Sicherheitskopien der eigenen Filmsammlung, egal ob als Divx, mp4 oder mkv. Zusätzlich können Fotos und digitale Musikwerke angesteuert werden.

Das Herzstück ist aber die Netzanbindung: Ob YouTube oder Revision3 (DiggNation) - Boxee bringt unkompliziert einen großen Schwung Webvideo auf den TV. Die Herangehensweise ähnelt Apples TV-Vorstoß: Für gewisse Seiten oder Serien (z.B. The Guild) gibt es eigens erstellte Apps, die das mehr oder weniger entspannte Navigieren ermöglichen sollen.

Achja, die liebe Navigation: Die stetige Couchflucht zum Dateienwechseln entfällt. Neben der originalen Apple-Remote werden Logitechs Harmonys unterstützt. Und wer ganz mondän sein will, der installiert sich die kostenlose iPhone-App "Boxee Remote". Damit kann das Mediacenter bequem vom iPhone und iPad ferngesteuert werden. Für die Techniker: Boxee nutzt über WLAN das Subnetz des Abspiel-PCs für Befehlsspielereien.

Boxee selbst bezeichnet sich als "social" media center. Denn für Twitter, Tumblr, Flickr und Co. gibt es eigene Apps. Der integrierte Webbrowser ist leider mehr Spielerei denn ausgereift.

Kleine Warnung an alle Mac-User: Unbedingt das 10.6.4-Update installieren, sonst sorgt Boxee für Abstürze am Fließband.

Ist Boxee nun eine Alternative zu den TV-Ansprüchen Googles und Apples?

Jein.

DRM-geschütztes Material hat bei Boxee keine Chance, ebenso zeigt Hulu den Entwicklern die kalte Schulter. Die bald in den USA erhältliche spezielle Set-Top-Box für Boxee (von Dlink) ist leider noch nicht für Europa angedacht.

Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, der sollte seinen Drittrechner entstauben und mit Boxee beglücken. Zumindest als kleine Vorschau auf das, was uns Ende des Jahres erwarten könnte.

Quo vadis, Webvideo? (1)

Webvideos und TV-Bewegtbild verschmelzen. Google TV, Apple TV, YouTube serienmäßig auf dem neuen Fernseher - für viele mag hiermit eine Vision in Erfüllung gehen. Ich will und kann mich damit nicht zufrieden geben. Videos im Netz können so viel mehr sein, als ein Wiedergänger aus analogen Zeiten.

So sehr es Fernsehhäusern und Verlagen mit ihren Regionalsendern gefallen mag: Die Entwicklung zur ultimativen Syndizierungsbranche ist langfristig verheerend für die Weiterentwicklung des Bewegtbildes. Schon jetzt sind erste Auswirkungen spürbar: Der kreative Umgang mit dem Stilmittel Video ist erschlafft. Multimediale Erzählweisen bleiben auf der Strecke.

Ich finde es erschreckend, dass wir nach mehr als drei Jahren Diskussion immer noch miterleben müssen, dass Videos, fein säuberlich in sich selbst verpackt, auf separaten Videoseiten darben. Dabei bietet das Internet - egal auf welchem Trägermedium - die besten Voraussetzungen für ein kontextuales Geschichtenerzählen.

Selbst die von mir so geliebte iPad-App des Wired-Magazins nutzt diese Vorteile nur halbherzig. Videos werden in die Artikel integriert, führen aber weitestgehend ein Eigenleben. Sie könnten, losgelöst vom Kontext, für sich allein stehen. Dass diese Eigenständigkeit von nahezu allen Videoproduzenten als Erfolgsfaktor propagiert wird, zeigt die Misere.

Vor zwei Jahren habe ich den Versuch gewagt, und bewusst in den Kontext versponnene Videos erstellt. Der Text wird von den Clips angereichert, wiederum fehlt vielen der Videos ohne eben diese Verpackung der sinnstiftende Kontext. (Leider hat der aktuelle Relaunch die korrekte, am Text ausgerichtete Positionierung der Videos zerwürfelt.)

Eine vernünftige Symbiose aus Video und anderen journalistischen Darstellungsformen schlägt sich zudem in Zahlen nieder: Speziell "in" den Text produzierte Videos erreichen bis zu zehnfach höhere Abrufzahlen, als vergleichbare Bewegtbilder im Videobereich bzw. den sogenannten Multimedia-Boxen auf Start- und Unterseite(n).

Leider - und mir unverständlch - gibt es kaum aktuelle Beispiele dieser kontextualen Videonutzung. Stattdessen wird Bewegtbild erneut in hübsche Förmchen gegossen. Wiedergänger, ich hör dir trapsen!

 

(Im nächsten Teil "Quo vadis": "Progressive Webvideo-Journalism")

 

"Kickstart" bei Webvideos: Die ersten Sekunden sind entscheidend

15 Sekunden Werbung, dann ein 10-sekündiges Intro und langsam baut sich der Spannungsbogen auf - und nach 2 Minuten ist der Clip ohnehin zu Ende: Kein Wunder, dass die meisten Nutzer angewidert wegklicken. Deswegen: Die ersten Sekunden eines Webvideos müssen den Zuschauer in seinen Bann ziehen.

90 Prozent gehen nach 10 Sekunden

Schauen wir uns ein paar Zahlen an: Laut TubeMogul verlassen rund 90 Prozent der Webseher bereits nach 10 Sekunden ein Video. Die tatsächlich im Durchschnitt angeschaute Länge von unter 2 Minuten (siehe hierzu diesen Blogpost) wird nur von knapp einem Viertel der Nutzer erreicht.

Diese Zahlen basieren allerdings auf einer Studie von Ende 2008. Die Aufmerksamkeitsspanne wird sich seitdem vergrößert haben. Dennoch: Die ersten Sekunden eines Webvideos haben demnach enorme Wichtigkeit für den weiteren Verlauf des Nutzungsverhaltens.

Weiteres Hindernis: Pre-Roll-Werbung

Betrachten wir zusätzlich die Einbindung von Pre-Rolls (TubeMogul, Feb. 2010), also den 15 bis 30 Sekunden Werbung vor dem Webvideo, kommt eine ungeliebte Tür für den Webseher hinzu. Rund 16 Prozent der Nutzer klicken bei Pre-Roll-Werbung unvermittelt weg. Diese Zahl schnellt bei Magazin- und Zeitungs-Portalen auf nahezu 25 Prozent und liegt bei TV-Portalen im Schnitt bei lediglich 11 Prozent. Syndizierte Fernsehinhalte werden anscheinend deutlich häufiger mit Werbung akzeptiert.

Jetzt zählt der Inhalt

Nachdem der Webseher diese Hürde genommen hat, beginnt der Content-Kampf. Und, wie oben zu sehen, scheinen die meisten Video-Produzenten an dieser Stelle grandios zu scheitern.

Ein paar Tipps:

1. Auf Intros verzichten bzw. extrem kurz halten

(Intros gehören nur vor Serien. Auch dort nutzen sie sich schnell ab. Entweder von Anfang auf ein Intro verzichten, oder vor jedem Serien-Video auffällig erneuern.)

2. Die besten Bilder und/oder Töne gehören an den Anfang

3. Mit einem Knalleffekt "in der" Story starten

4. Neue Wege gehen, eperimentieren, die gelernten Erwartungen des Zuschauers durchbrechen

Beispiele:

Washington Post - Top Secret America

Zum Video

National Geographic - Ninja Woman


Webvideos: 90 Sekunden sind weiterhin das Maß der Dinge

Nicht nur die Zugriffszahlen im Bereich Webvideo steigen kontinuierlich an, auch das Sehverhalten der Nutzer ändert sich: Während die durchschnittliche Videodauer weiterhin unter 2 Minuten Länge liegt, sind iPad-Nutzer anscheinend deutlich ausdauernder.

Längste Nutzungsdauer bei Videos von TV-Sendern

Doch zunächst die Gesamtzahlen laut den Video-Analysten von TubeMogul:

Aufgeschlüsselt nach Portal-Art liegen die Portale der TV-Sender weiter an der Spitze. Im 1. Quartal 2010 werden die europäischen Webseher im Schnitt 2:36 Minuten an den Bildschirm gefesselt, in den USA sind es ganze 12 Sekunden mehr. Die kürzeste Nutzungszeit herrscht bei Magazin-Portalen mit 1:24 Minuten (Europa) bzw. 1:22 Min. (USA). Musikvideos werden im Schnitt 1:57 Min. (USA) und in Europa 2:01 Min. angeschaut. Videos auf Zeitungs-Portalen, weltweit weiterhin der am schnellsten wachsende professionelle Videolieferant, kommen auf 1:52 Min. (USA) bzw. 1:30 Minuten (Europa).

Interessant: Die Abbruchquote scheint bei Musikvideos besonders hoch zu sein, da diese Videos per se deutlich über 2 Minuten Gesamtlänge liegen.

Und: Die optimale Länge für Zeitungs-Videos scheint weiterhin im 90-Sekunden-Bereich zu liegen.

iPad-Nutzer schauen am Längsten Webvideos

Ganz anders das Bild bei mobilen Geräten. Vorallem das iPad kann die Nutzer zu längeren Guck-Sessions animieren. Laut BusinessInsider und Zahlen von MeFeedia liegt die Nutzungsdauer von Webvideos auf dem Apfel-Brettchen um den Faktor 2,5 über den Zahlen am klassischen Heimrechner. Zu beachten ist, dass die kurze Studie Anfang Juli durchgeführt wurde und sicherlich von der iPad-Markteinführung bzw. der intensiven Nutzung des Gerätes zum Start beeinflusst ist.

Die iPhone-Zahlen sehen dagegen eher unspektakulär aus: Die Video-Nutzungsdauer liegt im Schnitt bei 2,5 Minuten. Spitzenreiter nach dem iPad sind Symbian-Handys mit 4,1 Minuten, mobile Endgeräte mit Android-Betriebssystem kommen auf 3 Minuten.

Inwieweit Tablet-PCs die gesamte Nutzungsdauer von Webviddeos erhöhen, bleibt also abzuwarten. Überraschend aber, dass die Videogucker im Durchschnitt längere Videos auf Handy & Co. konsumieren, als am heimischen PC bzw. Arbeitsplatz. Dies mag am gezielteren Suchen (und Finden) von Videomaterial liegen, das nächste Video ist nunmal nicht nur einen Mausklick entfernt.

Fazit:

Die optimale Länge, aus Zuschauersicht, scheint sich derzeit bei etwa 2 Minuten einzupendeln - zumindest im Desktop-Nutzungsbereich. Im mobilen Bereich liegt die Dauer schon jetzt deutlich darüber. Bleibt abzuwarten, ob dieses Verhalten im Zuge des rasant wachsenden Mobile-Videomarktes bestehen bleibt.

Anmerkung: Die Zahlen sind ohne Einbeziehung von YouTube und Hulu entstanden.

Social Media Roundtable bei ARD und ZDF

Kleine Werbung in eigener Sache: Zum ersten großen Social Media Roundtable lädt die ARD.ZDF medienakademie Mitte September nach Hannover ein. Eine erste Version des Programmes gibt es hier. Ich werde einen Vortrag über "Webvideo als Social Media" halten und neue Spielarten des Bewegtbildjournalismus vorstellen. Ebenfalls als Referenten dabei: Mercedes Bunz, Paul Bradshaw, Jens Schröter, Chris Walton, Vertreter der Huffington Post und von mashable und einige andere Experten. Zwei Tage wird berichtet und diskutiert, wie Social Media den Journalismus verändert, welche Risiken aber auch Chancen das Netz bietet.

Wie der Typ von @OldSpice das Netz erobert (frisch geduscht!)

Wer kennt nicht diesen Duft, dieses Aroma. Auch wenn mich persönlich Old Spice an das After-Shave meines Opas (Ruhe in Frieden) erinnert, das zwonullige Spiel mit Videos haben sie verstanden. Der "Old Spice Guy" twittert nicht nur, er antwortet sogar auf Blog-Beiträge und Tweets - mit Videos bei YouTube.

Wer den Typ noch nicht kennt:

Nun waren die Werbungen von Old Spice schon immer etwas... besonders.

Zur Erinnerung der "Ahoy"-Spot des weltbesten schlechtesten Schauspielers und Traum meiner ewigen Besetzungsliste, Bruce Campbell (der Mann mit dem Kinn!):

Mittlerweile ist der "Guy" mächtig fleißig: In den letzten Tagen rauschten seine Tweets und Video-Antworten nur so über den Äther.

Wann schläft er überhaupt? Und wann findet er die nötige Zeit zum Training? Und überhaupt: Wie hält man sein Kinn derart in Form?

(P.S.: If you're reading this, Old Spice Guy: How do you keep your chin in shape? And what about a spot together with Bruce "The Chin" himself?)

Posterous theme by Cory Watilo