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A wie Aus für Audio-Slideshows

Was haben wir sie vergöttert: Diese kleinen feinen Videos bewegten Bilderstrecken. Gar als stilistisches Standbein neben Text, Foto und Video wurden sie gehandelt. Kollege Fabian Mohr hat sich dazu Gedanken gemacht. Fiete Stegers fasst die Entwicklungen zum Thema zusammen. Und beide kommen zu dem Schluss: Audio-Slideshows werden es schwer haben.

 

Bereits im Januar 2008 habe ich mir ähnliche Gedanken dazu gemacht:

1. Slideshows "spulen" die Fotos selbst weiter. Und generieren dadurch weitaus weniger Klicks als herkömmliche Bildergalerien.

2. Slideshows sind auf den ersten Blick "Videos light". Eben nur weniger Bilder/Sekunde....

3. Der Produktionsaufwand, im Vergleich zu Video, ... ist meistens sogar größer.

4. Das Publikum kennt diese Art des Journalismus praktisch nicht. Zumindest nicht in Deutschland.

5. Die in Flash erstellten Slideshows können nicht ohne Probleme in jedes Redaktions-CMS eingebunden werden.

6. Frage nach der Bezahlung: ... welche Vergütung ist für eine Soundslide-Show angebracht?


Bei der WAZ-Mediengruppe war das Thema die vergangenen drei Jahre immer mal wieder auf dem Schirm. Auch wir haben damit experimentiert. Und nach einigen Versuchen das Stilmittel zu den Akten und Soundslides in den Papierkorb geschoben.

Ausschlaggebend war nicht das User-Feedback - dieses war durchgehend positiv - sondern schlicht ökonomisches Kalkül. In Zeiten der Ressourcen-Knappheit (sowohl zeitlich, personell als auch monetär) gehen vermarktbare Formate, d.h. derzeit Video, vor.

Mit der Bildung des WAZ-Fotopools, in dem alle Fotografen der WAZ und NRZ gebündelt sind (und jetzt wie DerWesten zu WAZ NewMedia gehören), ist das Thema erneut aufgetaucht. Auf die 6 Punkte gibt es aber weiterhin keine Antworten.

Dennoch:

Ich halte trotz der Bedenken Audio-Slideshows für eine manchmal sinnvolle journalistische Darstellungsform. Und die Diskussion um den Sinn und Unsinn selbiger für äußerst wichtig. Nicht zuletzt ist sie exemplarisch für viele Experimente im deutschen Journalismus: Dieser Tage zählt nur die Zahl, die eine Darstellungsform hervorbringt.

Ein Format, welches sich ähnlich schwer mit dem Einzug in Redaktionen tut, sind übrigens die kleinen, in Text eingebetteten Videos. Aber dies steht auf einem anderen Blatt.

Warum Paid-Content nicht funktionieren wird

Die Debatte um Paid-Content in den Medien wird ähnlich emotional geführt, wie das Steuersenkungsmaximierungswachstumsbeschleunigungsgesetz. Doch lassen wir die Kirche im Dorf: Rund 10 Prozent der Deutschen wären laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage bereit, für Nachrichten im Web zu löhnen. Dass diese Bereitschaft sicherlich nur für wirklich einzigartigen Content - und keine abgeschriebene Massenware - gilt, unterstelle ich selbst RTL-Zuschauern.

 

Wenn mehr als 90 Prozent der potenziellen Kunden das Bezahlmodell für Tinneff halten, muss sich ein Unternehmer etwas anderes einfallen lassen. Setzt er weiterhin auf ein Produkt, dass der Markt noch vor der Einführung nicht haben will, nimmt die Marktwirtschaft ihren Lauf. Schuld am Untergang des professionellen Journalismus sind demnach nicht die Kunden, sondern schlicht und ergreifend der Hersteller. Dies zu verleugnen ist nur eines: Dreist und dumm.

Die Flip in Redakteurshänden

Das kann dabei rauskommen, wenn begeisterte Zeitungskollegen mit der
Flip arbeiten:

http://www.derwesten.de/leben/gesundheit/Wie-Roboter-Gelaehmte-laufen-lassen-...

Nischenfunktion von Webvideos

Die Struktur ist eingefahren: Ganz unten gibt es Lokalredaktionen, darüber thront der "Mantel". Die Redaktion, die sich um die vermeintlich wirklich wichtigen Themen kümmert. Themen von überregionalem, je nach Definition auch nur von regionalem Interesse. Ein Auslaufmodell? Zumindest im Video-Bereich: Ja.

 

Web-Videos bei regionalen Zeitungsverlagen haben nur dann eine Chance, wenn sie sich ihrer Nischen-Funktion bewusst werden. Statt den großen Geschichten hinterherzuhechten, bedarf es journalistischer Demut. Der Kleingärtnerverein besitzt für einige Menschen vor Ort eine mindestens genauso große Relevanz wie die Weltwirtschaftskrise.

 

Münzen wir diese Relevanz auf Videos, zeigt sich der Standortvorteil eines regionalen Zeitungshauses. Die Redakteure vor Ort sind nah am Menschen. Das Wichtige dabei: Sie sind es jeden Tag. Denn um den neuen Markt zu erobern, bedarf es einer gewissen Regelmäßigkeit an Videos. Ist diese nicht gewährleistet, bleibt das Zusatzangebot eine Ausnahmeerscheinung. Ohne Chance auf Marktdurchsetzung.

 

Die klassische Funktion einer Mantel-Redaktion, das Schaffen von zusätzlichem Inhalt, ist somit obsolet. Bei uns zeigt sich dies an den Klickzahlen. Vermeintliche Beiträge mit Stars und Sternchen dümpeln im PI-Nirwana. Je mainstreamiger der Inhalt wird, desto weniger Webseher aus der potenziell interessierten Masse klicken sich in den Beitrag.

 

Allerdings bedarf es gerade im Lokalen verstärkter Marketingmaßnahmen für erfolgreiche Web-Videos. Der angesprochene Nischenmarkt muss über die Existenz des Videos Bescheid wissen. Leider ist dies nicht selbstverständlich - eine kleine Ankündigung im lokalen Print-Teil erreicht unter Umständen genau NICHT die gewünschte Zielgruppe.

 

Die Ankündigungs-Funktion muss der Lokalreporter selbst übernehmen. Er muss sein Werk aggressiv nach außen bewerben. Und noch nie war dies so einfach wie heut. Ein paar Mails hierhin, ein Foreneintrag dort, und ein Tweet zur richtigen Zeit. Die Werkzeuge liefert das Web zuhauf. Zudem erfreut sich ein analoges Kommunikationsmittel wieder wachsender Beliebtheit: Mundpropaganda.

Aus dem Auge des Orkans

Zeit für ein paar besinnliche Gedanken (nicht nur weil Weihnachten ist bald ansteht).

 

Vielleicht ist die Zeit nicht reif gewesen für eine neue Denke.

Vielleicht sind zwei Schritte auf einmal zwei Schritte zuviel.

Vielleicht ist Leidenschaft in alten Strukturen purer Masochismus.

Vielleicht werden sich manche Dinge niemals ändern.

Vielleicht werden sich andere Dinge zu schnell ändern.

Vielleicht ist die Zeit noch nicht reif in Deutschland.

Vielleicht wird es diese Zeit niemals geben.

 

 

 

Boom im Schneckentempo

Die Verlockung ist groß. Webvideos, ob nun  eigenständig oder als Teil eines Multimedia-Paketes, werden nicht erst seit gestern als Geschäftsmodell für die Zukunft gefeiert. Nur konsequent, dass Sie als Fotograf den Schritt vom Stand- zum bewegten Bild wagen.

Ich will nichts beschönigen: Sie stellen sich damit in die lange Reihe der Radio- und Zeitungsjournalisten, die ihren hauseigenen Internetauftritten mit Videos den notwendigen Pep geben wollen. Lassen Sie sich davon nicht zurück in die Dunkelkammer treiben: Die Konkurrenz nimmt drastisch zu, aber ebenso die Erlösmöglichkeiten. Verlage lechzen nach bewegten Bildern. Geld ausgeben wollen sie dagegen noch nicht. Das hängt weniger mit dem Unwillen zusammen, für Qualität zahlen zu wollen. Sämtliche Erlösmodelle bei Webvideos kranken am Unverständnis der Werbewirtschaft. Bezahlt wird immer noch nach »Page Impressions«, kurz: Klicks. Fotos und Videos werden auf eine Stufe gestellt, ohne die unterschiedlichen Produktionskosten zu berücksichtigen.

Ein Beispiel. Sie sind auf einem Stadtfest unterwegs. Mitgebracht haben Sie ein gutes Dutzend Fotos und ein kleines Video. Ein Bild können Sie in der Zeitung unterbringen, die restlichen Fotos gehen für einen Bonus als Fotostrecke ins Netz. Sie beglücken mit ihrer Arbeit nicht nur die Leser, sondern auch den Internetauftritt. Zwölf Fotos sind pro »Zuschauer« potenziell zwölf Klicks. Und das Video? Ein Klick pro Zuschauer. Was meinen Sie, wofür der Verlag eher bereit ist, Geld auszugeben?

Ich höre den Einwand: »Aber Webvideos werden doch mit Werbung versehen!« Dann verrate ich Ihnen (k)ein Geheimnis: Je nach Größe des Internetauftrittes liegt der Werbepreis bei 20 bis 80 Euro. Pro Tausend Klicks wohlgemerkt. Spielen wir mit den Zahlen: Ihr Video wird von 3000 Personen angeschaut. Im Lokalen eine durchaus ordentliche Zahl. Das macht im besten Fall 240 Euro Einnahmen für den Verlag. Nun ist es Usus, dass Netzportale eine Beschränkung auf eine Werbung pro drei Videos einbauen. Denn welcher eifrige Webseher schaut sich gern mehrmals hintereinander dieselbe Werbung an? Flugs bricht das wacklige Zahlenwerk in sich zusammen. Bedanken dürfen Sie sich erneut bei der Werbewirtschaft.

Bei all der Schwarzmalerei liegt aber genau hier die Chance. Machen Sie sich frei von dem Gedanken, nur »mal eben« ein Video mitzubringen. Setzen Sie Ihre wertvolle Ressource Arbeitszeit gezielt ein. Investieren Sie in Qualität – sowohl des Videos, des Themas als auch Ihrer eigenen Vermarktung. Die Dreifaltigkeit des Webvideo-Business.

Die Versuchung ist groß, bei einem Termin »draufzuhalten«. Besser irgendein als kein Bewegtbild. Sicherlich finden Sie auch hin und wieder einen Abnehmer. Klasse wird dann zu Masse. Und in Zeiten von User Generated Content à la YouTube holen Sie sich noch mehr unerwünschte Konkurrenz ins Arbeitsleben.

Mittelfristig müssen Sie sich von der Masse absetzen. Haben Sie sich für den Schritt in Richtung Webvideo entschieden, verfolgen Sie ihn ebenso energisch wie die Fotografie. Lernen Sie, optimieren Sie Ihre Arbeitsabläufe. Bleiben Sie am Ball.

Auch wenn Videos und Fotos auf den ersten Blick viel gemein haben: Beide Berufsfelder haben ihre speziellen Anforderungen. Das fängt bei der Ausrüstung an und geht bei der Umsetzung weiter. Lösen Sie sich von der Mär, Webvideo sei Fernsehen in Kleinformat. Der Zuschauer konsumiert bewegte Bilder im Netz anders. Während er bei der Produktionsqualität kleine Ungereimtheiten verzeiht, achtet er umso mehr auf den Inhalt. Seine wertvolle Internet-Zeit will gut genutzt sein. Halten Sie ihn deswegen von der ersten Sekunde an am Monitor fest.

Schlussendlich entscheidet er über Erfolg oder Misserfolg Ihres Produktes. Und davon hängt jeder weitere Auftrag ab. Denn der Erfolg im Internet ist durchaus messbar. Zumindest hier ein kleines »Danke« in Richtung »Page Impressions«.

Zwar ist die technische Qualität eines Webvideos wichtig, aber noch entscheidender ist das Thema. Prüfen Sie, welche Nische der Markt hergibt, wo die Wünsche Ihres potenziellen Auftraggebers liegen – und werden Sie dort zum Platzhirsch. Nicht jedes Fotothema ist gleichzeitig ein gutes Videothema, und umgekehrt. Zu jedem Thema lässt sich ein Video produzieren, aber medienkonvergentes Arbeiten im Internet erfordert das Ausloten der sinnvollsten Darstellungsform. Und Video ist beileibe nicht immer die beste Möglichkeit, ein Thema aufzugreifen.

Haben Sie nun ein fertiges Video auf der Festplatte und möglicherweise einen Abnehmer gefunden, beginnt ein weiteres Stück harter Arbeit. Bewerben Sie Ihre Arbeit und damit sich selbst. Werden Sie Ihre eigene Video-Agentur. Das Internet bietet nahezu unendlich viele, meist kostenfreie Möglichkeiten für diesen Zweck. Präsentieren Sie das Video auf Ihrer eigenen Netzpräsenz, entweder durch Verlinkung oder durch Einbetten des Produktes. Nutzen Sie soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook, Xing oder MySpace, um Ihr Werk zu verbreiten. Verlinken Sie in Fan-Foren, Gästebüchern, Wikipedia. Aber: nur nicht übertreiben. Sonst landen Sie allzu schnell im Spam-Ordner der jeweiligen Dienste.

Trotz all Ihrer Bemühungen beißt kein Verlag auf Ihr Video-Angebot an? Weil das Redaktionsbudget zu wenig hergibt? Dann werden Sie Ihr eigener Vermarkter. Refinanzieren Sie die Videos mittels eines Sponsoring-Partners und bieten das Produkt den Verlagen gratis an. Schließlich kann es Ihnen egal sein, wer Ihre Brötchen bezahlt.

Sie merken, das Webvideo-Geschäft ist komplex. Und immer noch in einer frühen Entwicklungsphase. Solange Medienunternehmen und Werbewirtschaft kein tragfähiges Modell zur Refinanzierung der Online-Angebote gefunden haben, bleibt Ihnen nur die Flucht nach vorn. Ein steiniger Weg mit vielen Risiken. Sie haben den ersten Schritt getan und sind in diesem spannenden neuen Berufsfeld von Anfang an dabei.

Herzlichen Glückwunsch. Bleiben Sie jetzt standhaft.

(Dieser Artikel von mir erschien Mitte 2009 in Ausgabe 28 von FREELENS, dem Verbandsmagazin der Fotojournalistinnen und Fotojournalisten.)

Hilfe, ADAC antwortet nicht

Mit der Öffentlichkeitsarbeit nimmt man es beim ADAC wohl nicht so genau. Oder Blogger sind ihnen wirklich scheissegal.

 

Jedenfalls habe passend zu diesem Beitrag unmittelbar per E-Mail eine simple Anfrage an den ADAC gestellt. Ob ich die Seite //www.adac.de// (den Link bitte an dieser Stelle hinzudenken) denn verlinken dürfe - so wie es in den AGBs an dortiger Stelle gewollt ist.

 

Die Antwort?

Keine. Nada. Nichts.

 

Aber Danke, dass wir darüber gesprochen haben.

Nicht das Medium ist schuld

Neues von der Altenabteilung der SV WAZ 00. Statt sich an die eigene Nase zu packen, wird mal wieder kräftig auf die Online-Glocke gehauen.

 

Dabei geht es doch schon lange nicht mehr um das "wo", sondern um das "was". Nicht das Medium Zeitung allein ist schwerkrank. Vielmehr ist es der Inhalt, der die Leser scharenweise zum Kündigungenschreiben bewegt.

Und dieses Problem mangelnder inhaltlicher Kompetenz gibt es nicht erst seit dem Schwingen der Verlags-Äxte. Konsequent haben viele Kollegen inhaltliche Neuerungen verschlafen oder gar bewusst ignoriert. Guter Journalismus ist keine Frage des Alters, weder auf Redakteurs- noch auf Leserseite. Der neurotische Jugendwahn unter Verzicht auf altgewohnte Themen hat bereits einen Großteil der älteren Leserschaft gekostet. Dass mit halbseidenen Berichten nach dem Motto "Wir berichten übers Jugendzentrum, da ist ja das Wort Jugend drin" keine neuen Kunden gewonnen werden, ist so sicher wie das Mittagessen im Altersheim.

Vielmehr vergrault der alltägliche Bratwurstjournalismus im deutschen Blätterwald nach und nach selbst Hardcore-Print-Fanatiker. Allzu oft wird nach der Formel "60plus" geschrieben, fein in verstaubte Förmchen gegossen und lauwarm auf den Frühstückstisch serviert.

"Ich brauche noch 30 Zeilen, bei der Jahreshauptversammlung gab es eine Diskussion um...." - "Tut mir Leid, das gehört dort nich' rein. Schreib' lieber alle Geehrten in den Text." - "Auch die für fünf Jahre Mitgliedschaft?" - "Natürlich, wir sind ja eine junge Zeitung."

Schon lange bewegen sich Regionalzeitungen in einem diffus beleuchteten Paralleluniversum der Leserinteressen. Die Tageszeitung von heute bildet nicht mehr das ab, was die Kundschaft interessiert. "Das Lokale mehr stärken" ist in dieser Diskussion ähnlich nichtssagend wie eine 0815-Bundestagsdebatte.

Die branchenübliche Sturheit lässt nichts Gutes erahnen. Solange sich nichts im Bewusstsein der schreibenden Zunft ändert, sind auch Handys, Kindle und Google nur Verpackungen für toten Fisch.

Kriegserklärung an den Journalismus

Heute war kein guter Tag für den deutschen Journalismus. Die politisch motivierte Abberufung Nikolaus Brenders als ZDF-Chefredakteur ist ein Armutszeugnis deutscher Politikmacher. Und offenbart nebenbei, wie tief unsere Profession in der Krise steckt. Der Überlebenskampf des Journalismus ist seit heute ein offen ausgetragener Mehrfrontenkrieg. Von der einen Seite marschieren die Truppen der Verlage und Medienheuschrecken auf das Schlachtfeld, auf der anderen Seite befüllen politische Machtapparate ihre Gefechtskanonen. Umringt von Feinden nähen die ersten Journalisten bereits weiße Fahnen. Der ökonomische Leidensdruck, gepaart mit der Angst des eigenen Machtverlustes paralysiert selbst gestandene Redakteurs-Offiziere. Der Krieg nach außen ist längst ein Kampf im Inneren geworden. Die Kriegserklärung der Politik könnte kriegsentscheidend sein. Wahrlich, heute war kein guter Tag für den deutschen Journalismus.

Posterous theme by Cory Watilo