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Schämt euch.

#Bloggergate ist da. Und kaum einer findet das Geschäftsgebaren der Beteiligten komisch. Anrüchig. Oder gar schlimm. Weder SEO noch die Untiefen der deutschen Blogosphäre sind mein Fachgebiet. Was ich aber einfach nur penetrant beschämend finde, sind die Reaktionen bei Twitter und in den Kommentaren auf Sascha Pallenbergs Artikel.

Wenn es um Meinungsfreiheit und den immerwährenden Kampf Blogger vs. Journalisten geht, wird die große Transparenzkeule geschwungen. Blogger sind ehrlich. Blogger sind vielleicht käuflich, aber das nach Ansage. Anscheinend viel heiße Luft, um das eigene Samariter-Ego zu streicheln. Meinen manche Blogger etwa wirklich, mit einer derartigen Janus-Haltung in den digitalen Himmel zu kommen? An Petrus Stelle würde ich diesen Möchtegern-Meinungsmachern einen kräftigen Arschtritt in den Keller verpassen.

Die Argumentation "aber das wird doch schon länger so gemacht und es machen doch eh alle mit" ist so löchrig wie ein Schweizer Käse. Es muss anscheinend immer Leute geben, die dummen Ideen mit ausgestrecktem Arm hinterherlaufen.

Schämt euch.

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Posterous theme by Cory Watilo