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Mein Social-Media-Höhepunkt
In den vergangenen Wochen war ich viel unterwegs. In Dutzenden Lokalredaktionen, auf einigen Vorträgen, bei etlichen kleinen und mittleren Unternehmen. Und überall ist er zu spüren: Dieser Hype, diese Geilheit auf Twitter. Dennoch: Trotz Listen-Feature, 5-stelligen Followerzahlen, der Abgang ist alles anderes als flüssig.
So hoch die Begeisterung auch steht, so tief werden die Erwartungen abgewedelt. "Am Ende zählen die Zahlen", ist oft zu hören. Und ja: Social Media ist nicht einfach messbar wie die Anzahl der Besucher im XXX-Kino an der WAZ-Ecke. Und nein: Erfolg wollen die Meisten dennoch anfassen.
Eine leicht angeschwollene Click-Through-Rate Dank Twitter macht nen schlanken Fuß, beeindruckt die Zahlenheinis bei der IVW und in der Vorstandsetage aber nur sekundär bis überhaupt nicht. Schwarz auf Weiß wird ersetzt durch bunt.
Irgendwie ist Social Media eben doch die größte Revolution seit der sich-selbst-bügelnden Unterhose. Unfassbar, dadurch unkaputtbar, und wunderbar. Nicht mehr, nicht weniger, kein Marketing-Tool, keine Zeitverschwendung. Seien wir dankbar dafür.