Mega-Blog-Post: Gestern, heute und morgen bei Videopunks
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Ich habe derzeit leider unglaublich viel um die Ohren, weswegen es etwas still hier geworden ist. Die vergangenen Wochen sind wie im Fluge vergangen. Weil es aber das eine oder andere zu berichten gegeben hätte, hier eine Rückschau im textlichen Schnelldurchlauf.
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1. CompanyCamp Vodafone
Neben einigen anderen Bloggern und Netzdings-Experten wie Robert Basic und Jonathan Imme war ich Teilnehmer beim internen Barcamp Vodafones in Düsseldorf. Zunächst einmal großen Respekt an die Vodafonler, dass sie die Idee einer Unkonferenz in einen Großkonzern getragen haben. Und die erste Ausgabe war definitiv gelungen. Während wir "VIP"-Gäste mit unseren Sessions für ein Grundrauschen sorgten, meldeten sich erstaunlich viele Mitarbeiter freiwillig für eigene Sessions. Auch wenn es an manchen Stellen noch hakte - das Duzen ist nicht allen genehm, Sessions sind nunmal eher offene als geschlossene Präsentationen - ist Vodafone mit ihrem Camp auf dem richtigen Weg. Und so eine Unkonferenz-Kultur braucht auch seine Zeit, bis sie in weitestgehend geschlossenen Konzernen angekommen ist.
Mein Vortrag ging übrigens weit in die Zukunft: "Bewegtbild im Jahre 2020". Ein spannendes Feld, welches aber kaum durch Studien, Daten und Fakten zu beackern ist. Ich baue dennoch weiterhin an meiner Vision des "immer-und-überall-interaktiven-Bewegtbildes".
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Jedes Jahr trifft sich die Lokalrundfunk-Branche zum gemeinsamen Schulterklopfen in Nürnberg. Ich hatte Schlimmstes darüber gehört. Doch so schlecht waren die Vorträge der lokalen Radio- und TV-Sender dann doch nicht. Was vielleicht auch daran liegen mag, dass ich dieses Feld bis jetzt eher wenig auf dem Schirm hatte. Wenngleich auch einige rhetorische Ausfälle zu hören waren, sind viele Lokalrundfunker auf dem richtigen Weg. Was weniger mit dem Verständnis von Social Media zu tun hat, als mit der Tatsache, dass deren Geschäftsfeld "Lokales" schon immer auf einer tiefgehenden Beziehung zum Hörer/Zuschauer begründet war.
Am ersten Tag war ich dann selbst Referent, es ging um Videjournalisten, und ihre Akzeptanz im Markt. Als Panel-Teilnehmer fand ich die Diskussion solala, aber wer mit mir über "Kostenersparnis durch VJs" reden will, sollte mich an einem gutgelaunten Tag erwischen.
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Die Sache mit MTV
Einen Großteil der vergangenen Wochen habe ich in Hamburg verbracht und für MTV (bzw. die Produktionsfirma Riesenbuhei) an MAZen für die Sonder-Sendungen "Kavkas WM Camp" geschraubt. Endlich durfte ich hemungslos in die GEMA-Kiste greifen und nebenbei die Canon 7D im täglichen VJ-Einsatz austesten. Kurzes Fazit: Vorallem im terminlich gedrängten VJ-Alltag taugen DSLRs noch nichts. Das Aufzeichnen von externem Ton und das anschließende Synchronisieren im Schnittprogramm sind ein großer Zeitfresser.
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Was es sonst noch gibt:
Kommenden Sonntag wird's ein kleines Livevideo-Experiment vom Still-Leben auf der A40 geben, ich werde verstärkt für die kleine Bewegtbild-Brutzelfirma aus Düsseldorf unterwegs sein und Anfang 2011 wird es die nächste Auflage des Videocamps geben.
