Zwei Fragen beschäftigen die Menschheit: Wird das Internet von Trollen oder Katzen bestimmt? Und: Wie lautet die Erfolgsformel für virale Webvideos. Zumindest letzteres Rätsel ist nun endlich gelöst worden.
Die Antwort liefert das Cloud-Unternehmen Salesforce. Und die Antwort lässt sich wie in obiger Grafik von Salesforce auf wenige Faktoren herunter brechen und mit einer Grippe vergleichen:
Häufigkeit x räumliche Verbreitung x Ansteckungsrisiko x Ansteckungszeitraum
Doch wie erreiche ich möglichst einen Wert größer als 1 in obiger Formel? Auch hierzu gibt es sinnvolle Tipps.
Das erfolgsuchende Video muss folgende Kriterien erfüllen:
- Es beantwortet eine Frage oder ruft eine emotionale Reaktion hervor
- Es spricht ein heißes Thema an - ob aktuell oder provokativ
- Der Video-Titel, die Beschreibung und das Vorschaubild animieren zum Anklicken
- Es ist kurz und knackig
- Die Veröffentlichung knallt mit kräftig Buzz - entweder angeschoben durch neue oder klassische Medien - und zwar egal ob gegen Geld oder durch Fans
- Das Video ist es wert, geteilt zu werden
Wobei sich Punkt 6 zweiteilt: Zunächst muss es einen Grund geben, zu teilen (z.B. Mehrwert für die eigene Timeline) und dann darf es auch keinen Gegengrund geben (z.B. offensichtliche Ausnutzung des Zuschauers bei PR-Kampagnen).
Also: Klingt alles einfach und ist bekannt? Bleibt dann doch eine neue große Frage, die die Menschheit beschäftigen sollte: Warum werden dann so viele offensichtliche Rohrkrepierer produziert?
Zum Abschluss der ganze Krankheitsverlauf als Video.
Videopunk - Anarchy in Web-TV Webvideos und die Zukunft des Bewegtbildes
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