Videopunk

Anarchy in Web-TV

Ab jetzt werden Kommentare moderiert

Es hat ja doch ein paar Tage gedauert. Mittlerweile sind einige Trolle auf dieses kleine Blog aufmerksam geworden. Der Trick, per gefälschter E-Mail-Adresse über den Posterous-Mail-Weg zu gehen und hier zu kommentieren ist wenigstens clever, andere Höhlenbewohner versuchen den simpleren Weg. Deswegen: Ab jetzt landet jeder Kommentar in der Moderation und wird von mir freigeschaltet. Es tut mir Leid für die fairen Kommentatoren, aber Trolle gehören da hin wo sie herkommen: ins Dunkle.

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Veröffentlicht September 1, 2010

Crash Boom Bang mit der AR.Drone

Filmaufnahmen aus der Luft - Dank der AR.Drone von Parrot ist dieser feuchte Traum eines jeden Filmemachers in greifbare Nähe gerückt. Wer das "fliegende Auge" noch nicht kennt: Die Drone ist ein Quadrocopter, vier Motoren halten das Ding in der Luft und ermöglichen halbwegs sanftes Manövrieren. Gesteuert wird die Drone mit Apple-Mobilgeräten (iPod Touch, iPad oder iPhone) über das Display. Eine Kamera an der Drone-Front (mit 640x480 bei 15fps) dient dabei als verlängerter Cockpit-Ausblick.

Die Drone, mit 299 Euro kein Schnäppchen-Gadget, wird übrigens bei dem großen Elektromarkt mit S am Anfang in der Konsolen-Ecke verkauft. Denn genau dieses Einsatzgebiet strebt den Erfindern vor: Spiel und Spaß. Der Namensvorsatz AR für Augmented Reality sagt alles. Leider gibt es im App-Store noch keine passenden Spiele.

Zurück zum Filmen:

Zwar verfügt die Drone an der Unterseite über eine zweite Kamera (mit lächerlich geringer Auflösung von 176x144), diese ist aber nur für die Flugstabilisierung gedacht. Das Mitschneiden der Aufnahmen der Kameras wäre technisch möglich, aber ist von Seiten Apple nicht erlaubt und deshalb in der offiziellen App keine Option. Abhilfe könnte in Zukunft der Cydia-Store bringen: Drone-Hersteller Parrot hat ein SDK veröffentlicht und erlaubt jedem findigen Programmierer, eigene Apps zu erstellen.

Achja: Mit Android-Geräten hebt die Drone nicht ab. Einfacher Grund: Die Drone baut ein WLAN-Ad-Hoc-Netzwerk auf, in welches sich z.B. das Steuer-iPhone einklinkt. Androids haben damit noch Probleme...

Wer also seine Kunstflüge für die Nachwelt erhalten will, muss ein externes Aufzeichnungsgerät an die Drone basteln. Und hier beginnt der Spaß.

Die Drone hat ein Eigengewicht von 400 Gramm (mit Verkleidung). Zwar startet die Drone mit z.B. einer Flip-Kamera, das verhältnismäßig große Gewicht dieser macht aber ein gefahrloses Steuern unmöglich. Zudem ist die Positionierung der Kamera wichtig: Unterhalb der Dronen-Verkleidung sitzt die wichtige Stabilisierungkamera, die nicht verdeckt werden darf. Eine seitliche Positionierung bringt ebenfalls nichts: Zum einen ist die Gefahr groß, dass die Rotorblätter einschlagen, zum anderen wirkt sich jede noch so kleine Veränderung der Gewichtsmitte katastrophal auf den Flug aus.

Als kleines Negativ-Beispiel hier ein Versuch mit einer GoPro, die zwar mittig auf der Verkleidung angebracht war, aber für einen starkenRechtsdrall sorgte.

 

 

Eine gute Alternative könnte eine Guncam sein: Klein, ordentliche Qualität und federleicht. Sobald die Guncam im Büro eingetrudelt ist, neue halsbrecherische Flüge über den Hof der Garage Bilk :-)

 

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Veröffentlicht August 31, 2010

Boxee, das Apple TV und Google TV für zwischendurch

Google TV scheint vor dem Marktstart zu scheitern, und bei Apple scheiden sich sowieso die Geister. Wer aber auf multimediales Vergnügen im Wohnzimmer nicht verzichten oder nicht bis Ende des Jahres warten will, der kann schon jetzt sein Internet-Heimkino aufsetzen. Eines der spannendsten Projekte dazu ist Boxee. Die Software verwandelt nahezu jedes neuzeitliche Computersystem in einen HTPC, also eine Multimedia-Abspielstation für gepflegte Filmabende.

Boxee ist nicht neu, seit Januar in der Betaphase und zunehmend stabiler. Boxee basiert auf dem bekannten XBMC, einer Multimedia-Oberfläche für die damals leicht zu knackenden Xboxen (Version 1!!!!) von Microsoft. Wie Boxee funktioniert? Den Beta-Client auf das eigene System (OSX, Windows, Linux) ziehen, installieren und ruckzuck konfigurieren. Nach wenigen Handgriffen hat die Oberfläche Zugriff auf Heimnetzwerk, samt Netz und Festplatten mit den hoffentlich legal erstellten Sicherheitskopien der eigenen Filmsammlung, egal ob als Divx, mp4 oder mkv. Zusätzlich können Fotos und digitale Musikwerke angesteuert werden.

Das Herzstück ist aber die Netzanbindung: Ob YouTube oder Revision3 (DiggNation) - Boxee bringt unkompliziert einen großen Schwung Webvideo auf den TV. Die Herangehensweise ähnelt Apples TV-Vorstoß: Für gewisse Seiten oder Serien (z.B. The Guild) gibt es eigens erstellte Apps, die das mehr oder weniger entspannte Navigieren ermöglichen sollen.

Achja, die liebe Navigation: Die stetige Couchflucht zum Dateienwechseln entfällt. Neben der originalen Apple-Remote werden Logitechs Harmonys unterstützt. Und wer ganz mondän sein will, der installiert sich die kostenlose iPhone-App "Boxee Remote". Damit kann das Mediacenter bequem vom iPhone und iPad ferngesteuert werden. Für die Techniker: Boxee nutzt über WLAN das Subnetz des Abspiel-PCs für Befehlsspielereien.

Boxee selbst bezeichnet sich als "social" media center. Denn für Twitter, Tumblr, Flickr und Co. gibt es eigene Apps. Der integrierte Webbrowser ist leider mehr Spielerei denn ausgereift.

Kleine Warnung an alle Mac-User: Unbedingt das 10.6.4-Update installieren, sonst sorgt Boxee für Abstürze am Fließband.

Ist Boxee nun eine Alternative zu den TV-Ansprüchen Googles und Apples?

Jein.

DRM-geschütztes Material hat bei Boxee keine Chance, ebenso zeigt Hulu den Entwicklern die kalte Schulter. Die bald in den USA erhältliche spezielle Set-Top-Box für Boxee (von Dlink) ist leider noch nicht für Europa angedacht.

Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, der sollte seinen Drittrechner entstauben und mit Boxee beglücken. Zumindest als kleine Vorschau auf das, was uns Ende des Jahres erwarten könnte.

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Veröffentlicht August 19, 2010

Bewegtbild: Warum Content weiterhin King ist

Die technische Qualität hängt besonders stark vom Inhalt eines Videos ab. Zumindest, wenn es um die subjektive Beurteilung durch Zuschauer geht. Diese Aussage, gern mit "Content is king" tituliert, wurde nun durch eine wissenschaftliche Studie in den USA belegt. Eine Erkenntnis in der Studie ist neu: Je interessanter der Videoinhalt für den Zuschauer ist, desto weniger technische Fehler werden wahrgenommen. Bis dato nahm man an, dass hochwertiger Inhalt den Zuschauer kleine technische Unzulänglichkeiten im Video verzeihen lässt.

Studienaufbau

Für die Studie richteten Philip Kortum (Rice University, Texas) und Marc Sullivan (AT&T Labs, Texas) verschiedene Untersuchungsgruppen ein. Die Probanden hatten, je nach Gruppe, aus einer unterschiedlichen Anzahl von Filmausschnitten ihre Favoriten zu wählen. Diese wurden dann als Gesamt-Clip den einzelnen Teilnehmern vorgeführt. Um die Qualitätsunterschiede abzufragen, wurden die Ausschnitte in etlichen Qualitätsstufen, ausgedrückt in Bitraten, angeboten. Für die Probanden ergab sich somit ein optisch sehr unterschiedliches Bild: Von nahezu perfekter DVD-Qualität bis zu sichtbarer Artefaktbildung und Nachziehfehlern.

Im Gegensatz zu ähnlichen Studien aus der Vergangenheit, wurde den Probanden ein differenzierter Fragenkatalog vorgelegt. Damit sollte der Aufmerksamkeitsfokus von der Grundfrage nach der "Videoqualität" abgelenkt werden. Abgefragt wurde unter anderem auch, wie den jeweiligen Personen der Clip insgesamt gefällt.

Fehler werden übersehen

Das Ergebnis, wie eingangs beschrieben, ist deutlich: Je höher die Probanden den Clip in ihrer Geschmacks-Hitliste einsortiert hatten, desto besser wurde die technische Qualität beurteilt. Unabhängig von der objektiven technischen Qualität bildeten sie sich ein subjektives Urteil und übersahen selbst offensichtliche technische Qualitätsunterschiede, z.B. DVD-Qualität vs. ISDN-Qualität.

Welche Qualität muss sein

Laut den Autoren lässt sich mit der Studie vorallem eine bis dato nicht zu beantwortende Frage angehen: Welche (technische) Qualität reicht meinem Video-Nutzer aus.

Bezogen auf die Studie lässt sich erkennen, dass bei favorisiertem Inhalt in US-Haushalten der NTSC-Standard vollkommen ausreichend ist. Je kleiner der Bildschirm wird, desto eher tritt die technische Qualität in den Hintergrund.

Schlüsselbegriff: Engagement

Als Erklärung für diese Effekte führen die Autoren das "Engagement", sprich: die "Bindung" an das Video an. Diese entscheide ab einem gewissen Punkt, ob technische Mängel überhaupt in die subjektive Beurteilung aufgenommen werden.

Die Studie gibt es (leider nur käuflich) hier.

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Veröffentlicht August 13, 2010

Blumenkübel - oder wie alles anfing

Was war das für ein Spaß: Ein Blumenkübel erobert die Netzwelt. Nachdem wir nun genug gelacht haben, geht es ans Aufarbeiten dieses Witze-Traumas. Christian Jakubetz hat zum Thema "Lokaljournalismus" die richtigen Worte gefunden. Und als ich diese las, musste ich an meine ersten Gehversuche als Schreiberling zurückdenken. Deswegen, nur heute, hier und jetzt: Ein paar zufällig gefundene Beispiele der unschönsten, ländlich-typischsten (veröffentlichten) Print-Versuche aus meiner Feder.

Alle Artikel erschienen in der Westfalenpost lange vor meinem Volontariat :) (Rechte an den Texten liegen bei mir. Man weiß ja nie wofür...)

 

"Faszinierende Präzision" (09.10.2001)

Neheim. Seit nunmehr vier Jahren gibt es das Ladengeschäft des Uhrmachers Heinz-Josef Kloke auf der Mendener Straße in Neheim. Seit dem 3. Oktober bietet er seinen Kunden einen ganz besonderen Augen- und Ohrenschmaus: Eine historische Turmuhr aus der Neapolitanischen Zeit. Die Uhr samt Stellwerk und Glocke ist eigentlich schon Blickfang genug, dennoch steht sie direkt neben der Eingangstür.

Das Alter des Uhrwerkes beziffert Kloke auf ungefähr 200 bis 250 Jahre. "Faszinierend ist die Präzision, mit der die Uhr hergestellt wurde. Die Uhrmacher im 18. und 19. Jahrhundert hatten noch längst nicht die Möglichkeiten wie wir heute", erzählt der mittlerweile seit über 30 Jahren tätige Uhrmacher. Die Bauweise des Uhrwerks "comtoise" weist auf den französischen Ursprung hin. Eine weitere Besonderheit ist der Stundenschlag, der sich nach ungefähr vier Minuten wiederholt. "Dies sollte den einfachen Leuten ohne eigene Uhr nochmals die korrekte Zeit geben", erklärt Kloke.

Das Wissen um die historischen Uhren hat sich Heinz-Josef Kloke neben dem Selbststudium auf einem speziellen Lehrgang angeeignet. Auf dem Schloss Raesfeld bei Borken erhielt er das Zertifikat des Fachkreises für historische Uhren, zu dem Kloke auch selbst angehört. Nach eigener Aussage ist er der einzige im Sauerland mit einer solchen Qualifikation. Kloke bietet seitdem Reparaturen und Restaurationen historischer Uhren an, die Kundschaft kommt dafür sogar aus dem weiteren Umkreis, z.B. aus Gerolstein.

Zusammen mit Sohn David, der eine Lehre zum Werkzeugmacher bei Marx & Mürköster absolviert, hat er die Turmuhr wieder zu neuem Leben gebracht. "Bedanken möchte ich mich auch bei der Firma Brüggemann für ihre Unterstützung und bei Paul Stracke für das hölzerne Stellwerk", merkt Kloke an. Erheblichen Anteil hatte auch die neue, aus Bronze gegossene Glocke. Die Uhr hat schon jetzt einen Wert von über 20000 Mark. Ihren nächsten Auftritt hat die Uhr nächstes Jahr in Freienohl. Dort wird sie im Rahmen der 35-jährigen Partnerschaft zur französischen Stadt Cousolre zu sehen sein.

 

Wo jede Note lebt (03.02.2003)

Neheim. (mh) Pianist Frank Muschalle und sein Trio-Team mit Daniel Gugolz (Bass) und Peter Müller (Drums) begeisterten jetzt mit eingängigem Boogie Woogie etwa 50 Jazzfreunde im Neheimer Nachtcafe. Ganz ohne Gesang und Bühnenshow arbeitete sich das Muschalle-Trio Stück für Stück ins Bewusstsein der Zuhörer.

 

Besonders Frank Muschalle, trotz seines jungen Alters schon ein gefragter Boogie-Pianist, überzeugte mit seinem Spiel. Gern bewegt er sich mit seiner rechten Hand in filigranen Tonhöhen auf dem Piano - plötzlich springt er unerwartet in fließende Läufe um und erweckt so jede einzelne Note der Jazzstücke zum Leben. Technisch perfekt und melodisch herausragend präsentierte sich das Muschalle-Trio an diesem Abend - die Gäste des Jazz-Clubs dankten es mit langem und anerkennendem Beifall.

 

Aus Betonpfeiler wird ein Baum (02.10.2002)

Holzen. (mh) Die Kinder der Lüerwald-Grundschule in Holzen können sich sogar auf verregnete Herbsttage freuen. Noch vor einem halben Jahr mussten sie in die dunkle, graue Pausenhalle. Diese Zeiten sind aber seit Ende der Sommerferien vorbei.

 

Heute erstrahlt die frisch gestrichene Pausenhalle in neuem Glanz. Ein paar grüne Pflanzen, an den Wänden wurde ein echter, brauner Gartenzaun angebracht - das ist aber noch nicht alles. Hinter dem angeklebten Gartenzaun winken gemalte Kinder des Künstlers Berger aus Warstein den Grundschülern zu. Ein mitten im Raum stehender Betonpfeiler wurde kurzerhand zu einem Baum umgestaltet - umgeben von einer Sitzgruppe.

Die neue Pausenhalle ist dem Förderverein der Schule zu verdanken. "Zusammengerechnet haben wir mehr als 200 Stunden Arbeit in die Renovierung gesteckt", erläutert Stefan Schlotmann, 1. Vorsitzender des Fördervereins. Sein besonderer Dank gilt deswegen neben den Materialspendern den Vereinsmitgliedern. "Ohne die tatkräftige Hilfe der zahlreichen Helfer hätten wir das nie hinbekommen", erklärt Schlotmann.Die neue Pausenhalle bietet den Kindern auch bei schlechtem Wetter "grüne" Entspannung zwischen den Schulstunden.

 

 

 

 

 


 

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Veröffentlicht August 5, 2010

Warum auch Flipboard mein iPad nicht rettet

Ich stehe auf Kriegsfuß. Nein, nicht nur mit der Hälfte der Verlags- und TV-Industrie, sondern auch mit Apple. Als iPad-Nutzer der ersten Stunde bin ich zunehmend enttäuscht vom angeblichen Wundergerät. Und dann noch Flipboard: Diese eine App, die von so vielen als revolutionär betitelt und dann doch nichts als heiße Luft ist.

Um eines vorweg zu nehmen: Ich mag mein iPad. Ich habe unzählige Stunden, die ich lieber hätte schlafen sollen, in das Lösen von Puzzles, das Erobern von Landstrichen und Retten von hübschen Prinzessinnen gesteckt. Kurz: Ich habe die Zeit verdaddelt.

Ist das alles - das iPad als Spielzeug? Am Montag habe ich den Versuch gemacht, einen gesamten Bürotag ohne Laptop und nur mit iPad zu verbringen. Dabei war ich durchaus ergebnisoffen: Videoschnitt hatte ich von vornherein ausgeschlossen. Aber selbst das E-Mailen geht nur krückenhaft, das Surfen endet nicht selten an einer Flash-Schranke. iPad = nutzlos ?

Die Rettung hätte Flipboard bringen können: Diese kostenlose App, die nichts weiter machen soll, als alle möglichen Nachrichten-Fische in neues Papier zu wickeln. Leider (noch?) ohne RSS, Google Reader und andere meiner Standard-Wege, Nachrichten zu konsumieren. Zugegeben: Das Blättern in Twitter-Nachrichten ist nett. Offensichtliche Zitate in Gänsefüßchen werden optisch wirksam auf die virtuelle Magazinseite verfrachtet. Auch die Facebook-Anbindung ist ein Schritt in optische Gefilde: Verlinkte Bilder werden hübsch groß skaliert auf den iPad-Schirm gestellt. Und und und.

Alles in allem wirkt Flipboard wie der x-te Aufguss eines Newsreaders, nur eben mit beschränkten News. Dass nun Twitter und Facebook einlaufen, finde ich weder revolutionär noch besonders praktisch. Konversationen möchte (bzw. kann ich) nicht über Flipboard führen.

Gewohnter Content wird so nur wieder recycled. Das wirklich schön. Aber eben nicht neu.

(Ich gehe jetzt wieder Jungfrauen retten.)

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Veröffentlicht July 21, 2010

Live-Sendung vom A40-Still-Leben aus Bochum

Ein kurzer Programmhinweis: Zum Still-Leben am Sonntag werden Jörn Sieveneck (@nerotunes) und ich zum beschaulichen Live-Streaming an unsere Tische in Bochum laden. In gewohnt andersartiger Weise werden wir Gespräche mit Anwesenden und Nicht-Anwesenden führen, das eine oder andere Tänzchen aufführen und überhaupt viel netzwertigen Schabernack treiben.

Wenn es passt, wollen die lieben Twitterlesungsmacher vorbeischauen, zumal sie am Vorabend ein Gastspiel in Bochum ablieferen. Und wer selbst vor der Kamera etwas erzählen möchte, Klönschnacken oder einfach nur "Tach" sagen will, darf uns herzlich gern besuchen. Zu finden sind wir und ein paar andere Netz-Leute am Block 76, km 8,1. Tische 24 und 25 (Bochum-Zentrum). Zwischen 11 und 17 Uhr.

Zu gegebener Zeit an dieser und anderen Stellen wird es die genaue Streaming-Adresse geben.

Update: Drüben bei SM-Papst nerotunes gibt es alle Streams in der Konserve.

(nachgereichte Anmerkung: mangels Strom und schnellem Internet vor Ort setzen wir auf Laptop und gute Laune...)

(Danke schon jetzt an Jens und Moritz Fiege für das Möglichmachen, und an Vodafone für die technische Unterstützung.)

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Veröffentlicht July 15, 2010

Wie der Typ von @OldSpice das Netz erobert (frisch geduscht!)

Wer kennt nicht diesen Duft, dieses Aroma. Auch wenn mich persönlich Old Spice an das After-Shave meines Opas (Ruhe in Frieden) erinnert, das zwonullige Spiel mit Videos haben sie verstanden. Der "Old Spice Guy" twittert nicht nur, er antwortet sogar auf Blog-Beiträge und Tweets - mit Videos bei YouTube.

Wer den Typ noch nicht kennt:

 

Nun waren die Werbungen von Old Spice schon immer etwas... besonders.

Zur Erinnerung der "Ahoy"-Spot des weltbesten schlechtesten Schauspielers und Traum meiner ewigen Besetzungsliste, Bruce Campbell (der Mann mit dem Kinn!):

 

Mittlerweile ist der "Guy" mächtig fleißig: In den letzten Tagen rauschten seine Tweets und Video-Antworten nur so über den Äther.

Wann schläft er überhaupt? Und wann findet er die nötige Zeit zum Training? Und überhaupt: Wie hält man sein Kinn derart in Form?

(P.S.: If you're reading this, Old Spice Guy: How do you keep your chin in shape? And what about a spot together with Bruce "The Chin" himself?)

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Veröffentlicht July 13, 2010

Mega-Blog-Post: Gestern, heute und morgen bei Videopunks

Ich habe derzeit leider unglaublich viel um die Ohren, weswegen es etwas still hier geworden ist. Die vergangenen Wochen sind wie im Fluge vergangen. Weil es aber das eine oder andere zu berichten gegeben hätte, hier eine Rückschau im textlichen Schnelldurchlauf.

 

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1. CompanyCamp Vodafone

Neben einigen anderen Bloggern und Netzdings-Experten wie Robert Basic und Jonathan Imme war ich Teilnehmer beim internen Barcamp Vodafones in Düsseldorf. Zunächst einmal großen Respekt an die Vodafonler, dass sie die Idee einer Unkonferenz in einen Großkonzern getragen haben. Und die erste Ausgabe war definitiv gelungen. Während wir "VIP"-Gäste mit unseren Sessions für ein Grundrauschen sorgten, meldeten sich erstaunlich viele Mitarbeiter freiwillig für eigene Sessions. Auch wenn es an manchen Stellen noch hakte - das Duzen ist nicht allen genehm, Sessions sind nunmal eher offene als geschlossene Präsentationen - ist Vodafone mit ihrem Camp auf dem richtigen Weg. Und so eine Unkonferenz-Kultur braucht auch seine Zeit, bis sie in weitestgehend geschlossenen Konzernen angekommen ist.

Mein Vortrag ging übrigens weit in die Zukunft: "Bewegtbild im Jahre 2020". Ein spannendes Feld, welches aber kaum durch Studien, Daten und Fakten zu beackern ist. Ich baue dennoch weiterhin an meiner Vision des "immer-und-überall-interaktiven-Bewegtbildes".

 

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Lokalrundfunktage 2010

Jedes Jahr trifft sich die Lokalrundfunk-Branche zum gemeinsamen Schulterklopfen in Nürnberg. Ich hatte Schlimmstes darüber gehört. Doch so schlecht waren die Vorträge der lokalen Radio- und TV-Sender dann doch nicht. Was vielleicht auch daran liegen mag, dass ich dieses Feld bis jetzt eher wenig auf dem Schirm hatte. Wenngleich auch einige rhetorische Ausfälle zu hören waren, sind viele Lokalrundfunker auf dem richtigen Weg. Was weniger mit dem Verständnis von Social Media zu tun hat, als mit der Tatsache, dass deren Geschäftsfeld "Lokales" schon immer auf einer tiefgehenden Beziehung zum Hörer/Zuschauer begründet war.

Am ersten Tag war ich dann selbst Referent, es ging um Videjournalisten, und ihre Akzeptanz im Markt. Als Panel-Teilnehmer fand ich die Diskussion solala, aber wer mit mir über "Kostenersparnis durch VJs" reden will, sollte mich an einem gutgelaunten Tag erwischen.

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Die Sache mit MTV

Einen Großteil der vergangenen Wochen habe ich in Hamburg verbracht und für MTV (bzw. die Produktionsfirma Riesenbuhei) an MAZen für die Sonder-Sendungen "Kavkas WM Camp" geschraubt. Endlich durfte ich hemungslos in die GEMA-Kiste greifen und nebenbei die Canon 7D im täglichen VJ-Einsatz austesten. Kurzes Fazit: Vorallem im terminlich gedrängten VJ-Alltag taugen DSLRs noch nichts. Das Aufzeichnen von externem Ton und das anschließende Synchronisieren im Schnittprogramm sind ein großer Zeitfresser.

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Was es sonst noch gibt:

Kommenden Sonntag wird's ein kleines Livevideo-Experiment vom Still-Leben auf der A40 geben, ich werde verstärkt für die kleine Bewegtbild-Brutzelfirma aus Düsseldorf unterwegs sein und Anfang 2011 wird es die nächste Auflage des Videocamps geben.

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Veröffentlicht July 13, 2010

Ein Tag im Leben des Diego Maradona - filmed with Canon 7D

Was würde Maradona machen, wenn er einen Tag in Hamburg weilen würde? Nunja, die Leute bei MTV haben sich was ausgedacht und mich mit der Videokamera losgeschickt, dieses fiktive Erlebnis für die Nachwelt festzuhalten.

Die gesamte Sendung gibt es hier, der Einspieler mit Diego folgt ab ca. Minute 11:50)

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Gedreht habe ich das ganze Ding mit der Canon 7D, Zacuto Tactical Shooter, dem Sigma 18-50 2.8 und viel Experimentierfreude. Denn diese Kameraperspektive (Point of View) ist verdammt bitchy in manchen Lebenssituationen.

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Veröffentlicht July 2, 2010